Nach dem Einkauf und Sortieren einer gemischten Partie stellt sich die nächste Frage: Zu welchem Preis verkaufen Sie die Artikel weiter? Nachfolgend einige praktische Punkte, die Sie beachten sollten.
Rechnen Sie ausgehend von Ihrem Einkaufspreis pro Kilogramm
Beginnen Sie mit Ihrem Einkaufspreis pro Kilogramm inklusive Versandkosten und teilen Sie diesen durch die durchschnittliche Anzahl an Artikeln, die Sie pro Kilogramm erwarten (dies unterscheidet sich stark je nach Produktlinie: kleines Elektronikzubehör wiegt anders als beispielsweise Haushaltsgeräte). So erhalten Sie einen indikativen Stückkostenpreis.
Berücksichtigen Sie Sortier- und Bearbeitungszeit
Neben dem Einkaufspreis kosten auch das Sortieren, Testen und Fotografieren von Artikeln Zeit. Kalkulieren Sie einen realistischen Stundensatz in Ihre Preisgestaltung ein, insbesondere wenn Sie über einen Webshop oder Marktplatz verkaufen, wo gute Produktfotos und -beschreibungen erforderlich sind.
Seien Sie zurückhaltend mit Werterwartungen
Wir raten davon ab, im Voraus von einer festen 'Gewinnspanne' pro Partie auszugehen, da sich die genaue Zusammensetzung von Lieferung zu Lieferung unterscheidet. Betrachten Sie stattdessen pro verkaufter Charge, was der tatsächliche Ertrag war, und nutzen Sie diese Informationen, um Ihre Preisgestaltung für künftige Einkäufe anzupassen.
Möchten Sie sich austauschen, welche Produktlinie gut zu Ihrer Verkaufspreisstrategie passt? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
